Donnerstag, 7. Mai Freitag, 8. Mai

Programm Donnerstag, 7. Mai

08:00

Türöffnung / Willkommenskaffee

09:00

Begrüssung

09:15

Keynote 1

Arena

Von Beruf Lebenswelttouristin

Esther Indermaur, RN, MScN

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Esther Indermaur RN,MScN, Pflegeexpertin APN für Psychosoziale Pflege

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In der psychosozialen Pflege der Spitex darf ich jeden Tag neue Welten entdecken. Klientinnen und Klienten öffnen mir die Tür und ich erhalte aussergewöhnliche Einblicke in ihr Leben. Durch eine ganzheitliche Wahrnehmung kann ich verstehen wo die Auswirkungen ihrer Erkrankung ihren Alltag erschweren. Für das Behandlungsteam sind Empathie und Partnerschaftlichkeit zentral, die sich im Pflegeprozess spiegeln. Ich habe Menschen kennen gelernt, die auf ihre ganz eigene Weise mit ihren Herausforderungen umgehen und gemeinsam mit ihnen suche ich nach Wegen, wie sie im Leben wieder Fuss fassen können. Ich erzähle aus meinem Berufsalltag wie Pflege auch sein kann.

10:45

Kaffeepause in der Ausstellung

11:15

Sessions

12:30

Mittagspause in der Ausstellung

13:30

Sessions

14:45

Saalwechsel

15:00

Workshops & Vorträge

15:45

Kaffeepause in der Ausstellung

16:15

Keynote 2

Arena

Lässt sich die Qualität der Pflege messen?

Lotti Orvelius, PhD, CCRN

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Lotti Orvelius, PhD, CCRN,

Abteilung für Intensivmedizin, klinische und experimentelle Medizin, Medizinische Fakultät der Universität Linköping / Universitätsklinik Linköping, Schweden

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Der subjektiv empfundene Gesundheitszustand eines Patienten (patient-reported outcome PRO) spielt innerhalb des Gesundheitswesens eine wichtige Rolle, um zu wissen, wie Patienten das Ergebnis einer Behandlung beurteilen. Gesundheitsleistungen haben zum Ziel, den Nutzen für die Gesundheit der Patienten zu erhöhen, und zwar sowohl im Hinblick auf die Beurteilung des Vorhandenseins und der Schwere einer Krankheit als auch darauf, wie Patienten ihre Gesundheit einschätzen. Die Ergebnisse der Gesundheitsleistungen müssen daher folgende zwei Aspekte berücksichtigen: klinische Beobachtungen, Labormassnahmen und andere Untersuchungen einerseits sowie Einschätzungen der Patienten in Bezug auf ihr körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden und ihre funktionelle Fähigkeit andererseits.

Auch wenn Angehörige der Gesundheitsberufe ihre Patienten regelmässig nach ihrem Wohlbefinden fragen, werden PROs noch immer nicht so ausführlich dokumentiert wie die herkömmlichen medizinischen Ergebnisse. 

Patient-reported outcome measures (PROMs) sind Massnahmen, mit denen die Einschätzungen der Patienten über die Wirkung einer Behandlung systematisch dokumentiert werden können. Diese Informationen helfen uns, unerfüllte Bedürfnisse zu identifizieren.

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17:45

Apéro in der Ausstellung

Programm Freitag, 8. Mai

08:00

Türöffnung / Willkommenskaffee

09:00

Begrüssung

09:15

Keynote 3

Arena

Partizipatienten: Nicht für sondern MIT Patienten arbeiten!

Manuela Eicher / Christine Bienvenu

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Diese Keynote wird von zwei Rednern gestaltet:


Manuela Eicher, MScN, PhD:

Assoziierte Professorin und Verantwortliche für Pflegeforschung und –entwicklung, Universitätsinstitut für Lehre und Forschung in Versorgungswissenschaften-IUFRS und Departement für Onkologie, Universität Lausanne und Universitätsspital Lausanne


Christine Bienvenu, Spezialistin für Social Media und ePatients und Projekt im Bereich digitale Gesundheit in der Pharmazie


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Personenzentrierte Gesundheitsversorgung ist in aller Munde. Dies ist nichts Neues für die Pflege. Theoretisch ist eine patientenzentrierte Pflege seit Florence Nightingale Standard. Christine Bienvenu zählt sich zu den sogenannten «empowered patients», Manuela Eicher ist Pflegefachperson und forscht in der Onkologiepflege. Seit Jahren engagieren sich beide um die Pflege und Gesundheitsversorgung von Menschen, die von Krebs betroffen sind zu verbessern – jede mit ihrer Expertise. Dieses Engagement umfasst Aktivitäten in Patientenorganisationen, in der Aus- und Weiterbildung, in den Medien, in der Praxis, in der Forschung. Gemeinsam werden sie einen Einblick in Beispiele aus ihrem Alltag geben um zu veranschaulichen wie die Pflege der Zukunft ihren Wurzeln gerecht bleiben kann, indem sie mit und nicht für die Patienten arbeitet.

10:30

Kaffeepause in der Ausstellung

11:00

Sessions

12:15

Mittagspause in der Ausstellung

13:15

Session

14:30

Saalwechsel

14:45

Workshops & Vorträge

15:30

Kaffeepause in der Ausstellung

16:00

Preisverleihung

16:30

Keynote 4

Arena

Im "Year of the Nurse" die Welt gesund pflegen

Annette Kennedy, ICN Präsidentin

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Annette Kennedy, Präsidentin des International Council of Nurses (ICN)

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Der Mangel an Pflegefachpersonen führt dazu, dass die Gesundheitsversorgung künftig nicht mehr gewährleistet werden kann. Mit dem «International Year of the nurse and the midwife» gibt die WHO ein wichtiges Signal für die bedeutende Rolle, welche die Pflege für die Weltgesundheit spielt. Gleichzeitig warnt sie vor den Folgen eines Fachkräftemangels – bis 2030 wird ein Defizit von neun Millionen Pflegefachfrauen und -fachmännern prognostiziert. Im Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag von Florence Nightingale zum 200. Mal. Auch das ist ein Grund, den Pflegeberuf ins Rampenlicht zu stellen, zu fördern und entscheidende Themen wie die Ausbildung zusätzlicher Pflegefachpersonen, die Erhöhung der Berufsverweildauer, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und angemessene Lohn- und Arbeitsbedingungen zu thematisieren. Der International Council of Nurses (ICN) hat sich – zusammen mit nationalen Pflegeverbänden und wichtigen Pflege- und Gesundheitsorganisationen – 2020 zum Ziel gesetzt, Veränderungen zu bewirken, das Berufsprofil in der Öffentlichkeit zu schärfen und den beruflichen Status jetzt und in Zukunft zu stärken. Zahlreiche Veranstaltungen sollen dafür sorgen, dass die Pflege endlich als das anerkannt wird, was sie ist: unerlässlich für die Gesundheit der Weltbevölkerung und der lohnendste Job auf der Welt.

17:45

Kongressende

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