Programm Mittwoch, 2. Mai

08:30

Türöffnung

09:30 – 09:50

Eröffnung 1. Kongresstag

PLENAR 9.1.2

Offizielle Begrüssung

Helena Zaugg, Präsidentin SBK-ASI Schweiz / Barbara Dätwyler-Weber, Präsidentin SBK Sektion SG/TG/AR/AI / Heidi Hanselmann, Regierungsrätin und Vorsteherin des Gesundheitsdepartements Kanton St.Gallen

09:50 – 11:00

Keynote 1

PLENAR 9.1.2

Buurtzorg – innovative, ambulante Pflege in den Niederlanden

Gertje van Roessel

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Gertje van Roessel stellt ein neues Arbeitsmodell aus den Niederlanden vor, das auch für die Schweiz wegweisend sein könnte - das Buurtzorg-Modell, die nachbarschaftsgestützte Pflege in kleinen, selbstorganisierten Teams mit mehrheitlich hochqualifizierten Pflegefachpersonen.
                   
2006 stellten vier niederländische Pflegefachpersonen fest, dass Jahre der Reform ihre Beziehungen zu den Patienten untergraben hatten. Damit war die ursprüngliche Berufung für die Wahl des Pflegeberufes am Verschwinden.

Jos de Blok und seine Kollegen hatten eine Idee. Sie schufen ihr eigenes soziales Unternehmen – Buurtzorg - um alte Menschen zuhause nach ihren ethischen und fachlichen Vorstellungen  zu pflegen. Eine patientenzentrierte Pflege verbessert die Pflegequalität und die Pflegezeit wird reduziert, wenn der Fokus wieder bei der Hilfe zu Selbsthilfe und Unabhängigkeit liegt.

Die wichtigsten Grundsätze lauten:
Zuerst der Patient, selbstorganisierte Pflegeteams, Unterstützung der unabhängigen Teams.
Hier liegt die Zukunft der Pflege.

11:00 – 11:30

Kaffeepause in der Ausstellung

11:30 – 12:15

Workshop Session 1

SAAL 9.2 D

Administration in der Pflege: Sisyphus?

Sarah Blanchard
CSS Versicherung Luzern

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Die Pflege und deren Vergütung sind gesetzlich geregelt. Wozu dann ein Administrativvertrag zwischen Berufsverband und Krankenversicherung? Was bringt der inzwischen bereits etwas ältere Vertrag – ausser administrativen Mehraufwand? Lernen Sie die Verknüpfungen zwischen den Artikeln 7, 8 und 9 der Krankenpflege­Leistungsverordnung, dem Administrativvertrag, Ihrer Arbeit und der Vergütung durch die Krankenversicherung besser kennen und diskutieren sie mit der CSS Versicherung darüber.
SAAL 9.2 C

Braucht es eine Fachdidaktik für die Praxisausbildung?

Dr. Birgit Vosseler
Fachhochschule St.Gallen
Fachbereich Gesundheit

Details

Berufsbildungspersonen stehen vor der komplexen Aufgabe, im Kontext der beruflichen Arbeit zu lernen, zu planen und zu organisieren. Um Fachwissen methodisch einzubetten und Lernarragements herzustellen kann eine Fachdidaktik als Grundlage für die Ausbildungsplanung dienen. Fachwissenschaft reichen nicht aus, um zu unterrichten. Im Workshop soll ausgehend von fachdidaktischen Transferüberlegungen erarbeitet werden, wie Kompetenzen, auf der Basis eines definierten Pflegeverständnisses vermittelt werden können.
SAAL 9.0 D

Formation continue infirmière en milieu carcéral

CHUV Lausanne
Service de médecine et psychiatrie pénitentiaires

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En collaboration avec le centre des formations du CHUV, le service de médecine et psychiatrie pénitentiaires a développé un module de formation continue in situ à l’attention des infirmières et infirmiers exerçant en milieu carcéral. Ce module propose aux professionnels d’entraîner leurs compétences et habilités cliniques en situation «réelle» à l’aide d’un patient simulé. L’objectif principal de cette formation est d’améliorer la sécurité des patientsdétenus et la qualité des soins en milieu carcéral.
SAAL 9.2 B

Medikation: Zusammenarbeit Pflege-Spitalpharmazie

Dr. Carla Meyer-Massetti
GSASA
Schweizerischer Verein der Amts- und Spitalapotheker

Details

Medikationsprobleme gehören bekanntlich zu den häufigsten unerwünschten Ereignissen im Gesundheitswesen. Ein Grossteil wäre durch eine optimale Gestaltung des Medikationsprozesses vermeidbar. Ausgehend von den traditionellen und aktuellen Dienstleistungen der Spitalpharmazie und Modellen der Zusammenarbeit Pflege­Spitalpharmazie, insbesondere zur Sicherung des Richtprozesses, werden zukünftige Modelle der Zusammenarbeit aufgrund der Einführung neuer Technologien und Aufgaben diskutiert.
SAAL 9.0 C

Organisationsentwicklung Casa CAREs und Dementia Care Mapping

Enisa Nedzibovic
Casa Leben im Alter GmbH Wien AT

Details

Casa Leben im Alter, eine Tochter der Caritas Wien und Stiftung Liebenau, betreibt 5 Pflegewohnhäuser in Österreich nach dem Hausgemeinschaftsmodell. Im Rahmen des OE Prozesses Casa Care wurde eine neue Organisationsform entwickelt, um den einzelnen Berufsgruppen sukzessive mehr Eigenverantwortung und Selbstmanagement einzuräumen. Das Handlungsspektrum des Mitarbeiters im Umgang mit den Bewohnern konnte mittels DCM erhöht werden. Dies bewirkt eine kontinuierliche Steigerung der Pflegequalität.
SAAL 9.0 B

Pflegeinterventionen aus der Patientendokumentation für CHOP99.C1 nutzen

Renate Ranegger
SBK Mitglied

Details

Die Klassifikation CHOP wurde per 2014 um die Pflege-Komplexbehandlung (CHOP 99.C1) erweitert. Dies ermöglicht, akutsomatische Fälle mit besonders hohem Pflegeaufwand gerechter zu entschädigen. Um Doppelerfassungen von Daten zu vermeiden, wurde ein Regelwerk entwickelt, mit dem LEP Nursing 3 Interventionen aus der Patientendokumentation für die automatisierte Ausleitung des CHOP 99.C1 genutzt werden. Am Praxisbeispiel des Ostschweizer Kinderspitals wird diese automatisierte Ausleitung erläutert und der Nutzen für Gesundheitsbetriebe diskutiert.
SAAL 9.0 A

e-log – Ihr persönliches Karriereprofil online

Christine Bally
SBK Schweiz

Details

Pflegefachpersonen müssen sich ein Berufsleben lang weiterbilden, um ihr Fachwissen zu vertiefen und zu aktualisieren. Der SBK hat zusammen mit der SIGA die elektronische Plattform e­log entwickelt, die es Ihnen ermöglicht, Ihre Weiterbildungsleistungen elektronisch zu erfassen und auch gute Weiterbildungen zu finden. Erfahren Sie in diesem Workshop wie e­log funktioniert und was es mit einer möglichen Weiterbildungspflicht für Pflegefachpersonen auf sich hat.
PLENAR 9.1.2

eHealth und Pflege – Chancen und Nutzen für den Pflegealltag

Yvonne Frick
SBK Kommission eHealth und Pflege

Details

Das Thema eHealth ist im Gesundheitswesen omnipräsent. Kompetenz­ und Aufgabenbereiche verändern sich. Die Rolle des Patienten ebenfalls. Was heisst das für die Pflege? Präsentiert werden der aktuelle Stand und zukünftige Entwicklungen von eHealth Schweiz, fokussiert auf das elektronische Patientendossier, relevante Informationsquellen und Chancen digitalisierter Patientenversorgung. Anschliessend erfolgt eine interaktive Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Bedürfnissen in der Pflegepraxis.
12:15 – 13:30

Mittagspause in der Ausstellung

13:30 – 15:15

TAGESSESSION

PLENAR 9.1.2

Neue Versorgungsmodelle – Zukunft der Schweiz?

Moderation: Sophie Ley Vize-Präsidentin SBK Schweiz und Pflegefachfrau Höfa2, MA in Management von Gesundheitssystemen, Beauftragte des Amsts für Gesundheit des Kantons Waadt

Details

Gertje van Roessel hat am Vormittag das holländische Modell Buurtzorg präsentiert. Dieses Modell findet weltweit grossen Anklang und wird vielfach kopiert. Was bedeutet dies für die Schweiz? Hat dieses Modell auch in der Schweiz Zukunft? Wie kann es umgesetzt werden? Wo liegen Herausforderungen? Matthias Roth von der Spitex Aare Grübetal und Nicole Rohrer und Claudia Stahlhut-Caflisch von der Spitex Zürich Limmat haben erste Erfahrungen gesammelt und präsentieren diese.  

Bei der anschliessenden Podiumsdiskussion mit Experten können auch Sie Ihre Meinung und Fragen einbringen.

Diskussionsteilnehmer:

  • Gertje van Roessel, Buurtzorg, Niederlande
  • Matthias Roth, Geschäftsleiter, Spitex Aare Grübetal
  • Arda Teunissen, Zentrumsmanagement, Mitglied der Geschäftsleitung, Spitex Zürich Limmat
  • Stéfanie Monod, Leiterin Gesundheitsamt Kanton Waadt
  • Yvonne Willems Cavalli Msc, Vorstandsmitglied Swiss Nurse Leaders und Pflegedirektorin, Spitäler Ente Ospedaliero Cantonale Ticino
13:30 – 14:15

Workshop Session 2

SAAL 9.0 C

Eigene Angehörige pflegen: Fallstricke und Hilfestellungen

Anke Jähnke
Careum Forschung Kalaidos FH Gesundheit Zürich

Details

Pflegefachpersonen sorgen zusätzlich zur Berufstätigkeit häufig auch für ihre pflegebedürftigen Angehörigen. An Fallbeispielen aus dem F+E Projekt «Double­Duty Caregiving (DoDuCa)» werden die wichtigsten Herausforderungen dieser Doppelrolle aufgezeigt. Wo liegen Fallstricke? Was können betroffene Pflegefachpersonen tun damit es ihnen dabei gut geht? Wie ist die Arbeitswelt auf diese Situationen vorbereitet? Antworten zu diesen Fragen und Beispiele von guter Praxis werden im Workshop diskutiert.
SAAL 9.2 D

FIT-Nursing Care – kompetent informiert pflegen

Cornel Schiess
Fachhochschule St.Gallen
Institut für Angewandte Pflegewissenschaft IPW-FHS

Details

FIT-­Nursing Care ist eine forschungs­ und IT-­gestützte Wissensplattform. Sie bietet Zugang zu internationalem Forschungswissen in der Pflege. Das Wissen ist auf Deutsch übersetzt, praxisnah aufbereitet und von Exper­ tinnen und Experten analysiert. In diesem Workshop wird anhand eines Praxisbeispiels aufgezeigt, wie unter Verwendung von FIT-­Nursing Care eine klinische Frage evidenzbasiert beantwortet werden kann.

SAAL 9.2 C

Fachverantwortliche Pflege – Volle Kraft voraus

Barbara Schoop
Kantonsspital St.Gallen

Details

Zur Stärkung der pflegerischen Kern-­ und Caringkompetenz auf den Stationen setzt das Kantonsspital St.Gallen auf die Fachverantwortlichen Pflege. Ein Konzept für den kompetenzgerechten Einsatz und die Implementierung wurde entwickelt. Auf verschiedenen Stationen kommen Fachverantwortliche zum Einsatz. Die Fachverantwortlichen erleben diese Funktion als Bereicherung ihrer Arbeit und alle Beteiligten erkennen darin einen wichtigen Beitrag in der Umsetzung der Pflegequalität.

SAAL 9.0 A

Initiative sur les soins infirmiers – lest infirmiéres et infirmiers, des messagers importants

ASI Suisse

Details


Pour la première fois dans leur histoire, les infirmières et infirmiers ont déposé une initiative populaire fédérale. Son intitulé «Pour des soins infirmiers forts»
se réfère clairement à la responsabilité des instances politiques à assurer l’avenir des soins infirmiers. En un temps record de huit mois, l’ASI a récolté plus
de 120’000 signatures. Et maintenant? Dans ce workshop, vous découvrirez ce qui va se passer à ce stade du processus décisionnel. Nous vous présenterons
nos principaux arguments pour convaincre les parlementaires et notre stratégie pour influencer la scène politique. Nous allons aussi approfondir le rôle primordial
des infirmières et infirmiers en tant que messagers de cette initiative. Venez partagez vos idées et vos suggestions.

SAAL 9.2 B

Nicht-medikamentöse Massnahmen bei schmerzhaften Prozeduren

Kathrin Marfurt - Russenberger
SBK Mitglied

Details

Das Konzept «Nicht­-medikamentöse Massnahmen bei schmerzhaften Prozeduren» für Kinder aller Altersstufen hat die Praxis am Ostschweizer Kinderspital revolutioniert. Dieses wurde bei Pflegefachpersonen erfolgreich umgesetzt. Mittlerweile konnten alle Berufsgruppen, welche in solchen Interventionen involviert sind, für die Umsetzung gewonnen werden. Am SBK Kongress verraten wir das Erfolgsrezept. Es gibt Gelegenheit verschiedene Methoden kennenzulernen.

SAAL 9.0 B

Recovery in der gerontopsychiatrischen Langzeitpflege

Andreas Egger
Reusspark Zentrum für Pflege und Betreuung Niederwil

Details

Psychischkranke, nicht demente Betagte werden im Demenzmilieu unterfordert. Ihr Verhalten stört psychisch gesunde Bewohnende und fordert Pflegefachkräfte sehr. Welches Milieu eignet sich für sie? Ist das auf Empowerment ausgerichtete Recoverykonzept im Pflegeheim von Nutzen? Ja, wenn die Erwartungen angepasst werden. Handlungsmöglichkeiten wurden erweitert, Werthaltungen verändert, die Dokumentation professionalisiert. Aktivitäten wurden optimiert und sanktionierende Massnahmen abgeschafft.
SAAL 9.0 D

Santé psychosociale : la contribution des soins

Dr. Franziska Rabenschlag
Psychiatriekommission SBK

Details

Les troubles psychosociaux sont un défi pour les personnes concernées ainsi que pour leurs proches et les soignants. Dans ce workshop, nous allons proposer des stratégies pour promouvoir la santé psychosociale dans différents contextes, en collaboration avec le personnel infirmier et des personnes ayant leur propre expérience à ce sujet. A partir d’un vécu personnel, nous discuterons des caractéristiques de la résilience et vous découvrirez comment devenir un tuteur de résilience.

14:15 – 14:30

Saalwechsel

14:30 – 15:15

Workshop Session 3

SAAL 9.0 C

Dem Leiden der Patientinnen und Patienten eine Stimme geben

Patricia Fischer
UniverstitätsSpital Zürich

Details

Das Ausmass des Leidens von Patientinnen und Patienten wird häufig in informellen Gesprächen erfasst und mit der subjektiven Wahrnehmung der Pflegenden vermischt. In einem Pilotprojekt erfolgte die Erfassung und Dokumentation des Leidensdrucks von Patientinnen und Patienten mittels Pictorial Representation of Illness and Self­Measure (PRISM). Das Instrument öffnet Patientinnen und Patienten über die Visualisierung die Türen, um innert kurzer Zeit auf einer persönlichen Kommunikationsebene über den Leidensdruck erzählen zu können.
SAAL 9.0 B

Elektronische Pflegeanamnese: Mut zum eigenen Weg

Sabin Zürcher
Lindenhofgruppe Bern

Details

a) Effizienz und Zufriedenheit der Pflege steigern b) Fokus auf Daten, die für den Pflegeprozess und das Austrittsmanagement relevant sind c) Eine Erfassung, die auf Expertenwissen der Pflege basiert: Dies waren unsere Kriterien für eine neue Pflegeanamnese. Weil wir kein elektronisches Instrument fanden das uns überzeugte, erarbeiteten wir eine eigene Anamnese inklusive Risikoeinschätzung und Austrittsmanagement.
Wir stellen unsere Anamnese vor und sind gespannt auf Ihre Meinung.
SAAL 9.2 B

Inkontinenz bei Parkinson, Hirnschlag und Multipler Sklerose

Myrta Kohler
Fachhochschule St.Gallen
Institut für Angewandte Pflegewissenschaft IPW­FHS

Details

Urininkontinenz ist bei Personen mit einer chronischen, neurologischen Erkrankung ein häufiges Symptom und beeinflusst die Lebensqualität negativ. Es liegen kaum verlässliche Prävalenzberechnungen von Inkontinenz bei Hirnschlag, Parkinson­ Syndrom oder Multipler Sklerose vor. Deshalb wurden diese anhand Routinedaten einer Schweizer Rehabilitationsklinik berechnet. Aufbauend auf diesen Daten werden gezielte kontinenzfördernde Pflegeinterventionen für die entsprechenden Patientengruppen aufgezeigt.
SAAL 9.0 D

Médication : collaboration soins – pharmacie

Dr Patrik Muff GSASA
Association Suisse des pharmaciens de l’administration et des hôpitaux

Details

Les problèmes médicamenteux font partie des incidents les plus fréquents du système de santé. La majorité d’entre eux serait évitable en optimisant le processus liés aux médicaments. Partant des prestations pharmaceutiques et des modèles de collaboration traditionnels et actuels entre les soins et la pharmacie, en particulier pour garantir la sécurité lors de la préparation des médicaments, nous discuterons des futures modèles de collaboration qui s’avèrent nécessaires suite à l’introduction de nouvelles technologies et de nouvelles missions.

SAAL 9.0 A

Psycho-Soziale Gesundheit: Der Beitrag der Pflege

Dr. Franziska Rabenschlag
Psychiatriekommission SBK

Details

Menschen sind komplexe Wesen und Gesundheit ein vielschichtiges Thema. Neben körperlichen Gebrechen können auch psychosoziale Themen zu einer Herausforderung für Betroffene, Angehörige und Fachpersonen werden. Im Workshop lernen Sie Möglichkeiten kennen, psychosoziale Gesundheit zu fördern und setzen sich mit Pflegefachpersonen und Menschen mit eigener Erfahrung auseinander. Gemeinsam diskutieren wir, wie die Förderung psychosozialer Gesundheit in verschiedenen Settings gelingen kann.
SAAL 9.2 C

«Lebensabend im Paradies» – Debatten über Pflege im Ausland

Christine Bally Zenger
IBME, Universität Zürich
Careum Forschung, Kalaidos FH Gesundheit
Zürich

Details

Die Betreuung und Pflege von älteren Menschen in Osteuropa und Thailand erfährt seit einigen Jahren mediale Aufmerksamkeit. Basierend auf einer kritischen Diskursanalyse der Berichte diskutiert das Referat diese Fragen: Wie wird die Pflege in den verschiedenen Kontexten dargestellt? Welche Themen werden (nicht) aufgegriffen? Wie beeinflussen die Debatten um die demografische Entwicklung, den Fach kräftemangel und die Ökonomisierung in der Pflege die mediale Darstellung der Pflege im Ausland?
SAAL 9.2 D

Übergänge und deren Auswirkungen auf die Gesundheit

Kathrin Bohner
SBK Mitglied

Details

Übergänge und Veränderungen sind universelle Phänomene, die sich direkt auf die Gesundheit von Menschen und das gesundheitsrelevante Verhalten auswirken können, da Menschen in Übergängen verletzlicher sind. Gesundheit wird hier als körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden (WHO) verstanden. Fokus des Forschungsprojekts sind die Auswirkungen von verschiedenen Übergängen auf Menschen und ihre Angehörigen in verschiedenen Gesundheitssettings und der von ihnen beschriebene Unterstützungsbedarf.
15:15 – 15:45

Kaffeepause in der Ausstellung

15:45 – 16:45

Keynote 2

PLENAR 9.1.2

«Die Reformen im Gesundheitswesen und das neue Waadtländer Modell»

Stéfanie Monod

Details

Die demografische Alterung und die Zunahme der Prävalenz chronischer Erkrankungen werden unsere Gesundheitssysteme stark unter Druck setzen. Wenn die Statistiken Recht behalten, müsste man im Waadtland die Zahl der Spitalbetten und der Betten in Alters- und Pflegeheimen oder die Kapazitäten der Spitexpflege/Pflege zu Hause bis 2040 verdoppeln. Dass die notwendigen Anpassungen in der vorgegebenen Zeit umgesetzt werden können, erscheint wenig realistisch. Kreativität ist gefragt – um einerseits die Gesundheit der Bevölkerung zu erhalten und andererseits die Betreuung zu verbessern, damit ein funktionaler Abbau und eine Zunahme unerwünschter Vorfälle verhindert werden können. Im Rahmen dieser Keynote werden zwei Kernthemen diskutiert: Zum einen die Notwendigkeit einer kohärenten Organisation des Gesundheitssystems, das an die Bedürfnisse der Bevölkerung angepasst ist, zum anderen die Stärkung der primären Gesundheitsversorgung.

16:45 – 18:00

Apéro in der Ausstellung
Durch freundliche Unterstützung von Stadt und Kanton St.Gallen

18:00

Spaziergang oder Stadtführung